Etappe 1: zwischen Martenberg und Helmscheid
Streckenlänge: 14,7 km

Im Adorfer Bergbaurevier wurden über 700 Jahre lang Roteisenerze abgebaut. Der Bergbau wurde im Jahre 1273 erstmalig urkundlich erwähnt. Zuletzt wurde von 1938 bis 1963 in der Grube Christiane Eisenerz abgebaut. Im
Besucherbergwerk „Grube Christiane“ führen Bergwerksführer in die Unterwelt – ein Abenteuer.

Die ehemaligen Eisenerzpingen am „Rosenschlösschen“ zeigen in einzigartiger Weise stark eisenhaltige Ablagerungen auf einem untermeerischen Vulkan des Mittel- und Ober- Devons. Die Martenbergklippe besteht aus rotem Kalkstein der Adorf-Stufe – mit Fossilien damaliger Meereslebewesen.
Gips und Alabaster entstanden hier, als vor rund 250 Mio. Jahren das Zechsteinmeer vordrang und zwischenzeitlich bei trockener Hitze eingedampft wurde. Alabaster wurde über 200 Jahre abgebaut und bis Anfang des 19. Jahrhunderts als Werkstein für die Herstellung von Schmuckgegenständen an Künstler bis nach Holland verkauft.
Von den Waldecker Grafen wurde an der alten Heer- und Handelsstraße Frankfurt – Bremen eine Zollstation errichtet. An der Stelle des heutigen Bauernhofes stand vor 75 Jahren noch ein großer Pferdestall. Ca. 1 km östlich Bünighausen befindet sich im Naturschutzgebiet „Buchenlied“ ein ehemaliger Abbau, in dem das seltene Strontiummineral Coelestin gewonnen wurde.
Es handelt sich um einen alten Kalk-Trichterofen. Kalkstein wurde aus dem benachbarten Bruch auf Schienen angefahren und zu Branntkalk gebrannt, der als Dünger oder für Mörtel genutzt wurde.
Die kleine romanische Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert.
(vor 400 Mio. Jahren)
Ihr geht über den Grund des Devonmeeres. Um euch herum schwimmen Panzerfi sche und Quastenflosser. Muscheln und Dreilappkrebse (Trilobiten) bevölkern das riesige Meer. Vulkane brechen aus. An ihren Flanken entstehen Roteisensteine – die Grundlage des Bergbaus.
Kurzbeschreibung
Vom Besucherbergwerk „Grube Christiane“ führt ein befestigter Weg aus dem Tal der Rhene über den Martenberg auf die weit offene Marsberger Hochfl äche und dann bis an den Rand der „Korbacher Bucht“.

Besonderheiten
„Grube Christiane“
Martenberg
Gips- und Alabastergrube „Auf den Pöhlen“
Gips und Alabaster entstanden hier, als vor rund 250 Mio. Jahren das Zechsteinmeer vordrang und zwischenzeitlich bei trockener Hitze eingedampft wurde. Alabaster wurde über 200 Jahre abgebaut und bis Anfang des 19. Jahrhunderts als Werkstein für die Herstellung von Schmuckgegenständen an Künstler bis nach Holland verkauft.
Zollhaus
Von den Waldecker Grafen wurde an der alten Heer- und Handelsstraße Frankfurt – Bremen eine Zollstation errichtet. An der Stelle des heutigen Bauernhofes stand vor 75 Jahren noch ein großer Pferdestall. Ca. 1 km östlich Bünighausen befindet sich im Naturschutzgebiet „Buchenlied“ ein ehemaliger Abbau, in dem das seltene Strontiummineral Coelestin gewonnen wurde.
Kalkofen bei Mühlhausen
Es handelt sich um einen alten Kalk-Trichterofen. Kalkstein wurde aus dem benachbarten Bruch auf Schienen angefahren und zu Branntkalk gebrannt, der als Dünger oder für Mörtel genutzt wurde.