Etappe 4: zwischen Hof Lauterbach und Edersee
Streckenlänge: 7,5 km

Ein altes Hutegehölz und ein blütenreicher Kalkmagerrasen bilden einen wertvollen Lebensraumkomplex.
Die Gerichtslinde ist eines der ältesten Rechtsdenkmäler Hessens. Sie wurde im Jahre 1527 gepfl anzt. Der Gerichtsplatz mit steinernem Tisch und vier Kalksteinsäulen diente seinerzeit als Bauerngericht.
Mit dem Eintrieb von selten gewordenen Hausschweinrassen in einen ca. 7 ha großen Eichenbestand soll die frühere Hutewaldnutzung wieder aufleben.
Die schwerbeladenen Fuhrwerke mit ihren schmalen Eisenrädern mussten von Basdorf zur Bericher Hütte den Steinberg hinab. War ein Weg ausgefahren, wurde daneben ein neuer befahren. So entstand das heute noch zu erkennende Hohlwegesystem.
Der Europahain ist eine Freizeit- und Parkanlage mit einer Auswahl typischer Gehölze aus den Ländern der Europäischen Union.
Aus einem Hütteninventar von 1650 geht hervor, dass 350 Fuder Eisen stein als Vorrat auf Halde lagen. In der Bericher Hütte waren zeitweise 40 Leute be schäftigt. Der künstlerische Eisenguss ist seit etwa 1500 nachgewiesen. Ofen- und Grabplatten wurden bis nach Bremen exportiert. Die Bericher Hütte schloss um 1875.
Kurzbeschreibung
Über die Lauterbacher Höhe führt ein befestigter Weg schnurstracks nach Basdorf vorbei am Buchenbusch. Am Steinberg geht es abwärts in das Werbetal, zum heutigen Edersee. Der alte Hohlweg kann nur zu Fuß durchwandert werden. Für Radfahrer gibt es eine befestigte Alternative. Die Ruinen der Bericher Hütte, Ziel des Eisensteinweges, und ein Modell der Staumauer versanken 1914 in den Fluten des Edersees. Sie tauchen im Spätsommer, bei Niedrigwasser wieder auf.

Besonderheiten
Buchenbusch
Ein altes Hutegehölz und ein blütenreicher Kalkmagerrasen bilden einen wertvollen Lebensraumkomplex.
Gerichtslinde Basdorf
Die Gerichtslinde ist eines der ältesten Rechtsdenkmäler Hessens. Sie wurde im Jahre 1527 gepfl anzt. Der Gerichtsplatz mit steinernem Tisch und vier Kalksteinsäulen diente seinerzeit als Bauerngericht.
Basdorfer Hutewald
Mit dem Eintrieb von selten gewordenen Hausschweinrassen in einen ca. 7 ha großen Eichenbestand soll die frühere Hutewaldnutzung wieder aufleben.
Hohlwege am Steinberg
Die schwerbeladenen Fuhrwerke mit ihren schmalen Eisenrädern mussten von Basdorf zur Bericher Hütte den Steinberg hinab. War ein Weg ausgefahren, wurde daneben ein neuer befahren. So entstand das heute noch zu erkennende Hohlwegesystem.
Europahain
Bericher Hütte
Aus einem Hütteninventar von 1650 geht hervor, dass 350 Fuder Eisen stein als Vorrat auf Halde lagen. In der Bericher Hütte waren zeitweise 40 Leute be schäftigt. Der künstlerische Eisenguss ist seit etwa 1500 nachgewiesen. Ofen- und Grabplatten wurden bis nach Bremen exportiert. Die Bericher Hütte schloss um 1875.